Kurorte-Klima 2026

Stabile Geschäftslage – Nachfrage im Wandel durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen Das erste Quartal 2026 zeigt ein differenziertes, aber klar interpretierbares Bild: Die Heilbäder und Kurorte in Deutschland sind insgesamt[…] weiterlesen

Kurorte-Klima 2026

Stabile Geschäftslage – Nachfrage im Wandel durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Das erste Quartal 2026 zeigt ein differenziertes, aber klar interpretierbares Bild: Die Heilbäder und Kurorte in Deutschland sind insgesamt stabil aufgestellt. Gleichzeitig verändern sich Nachfrage, Erwartungen und Rahmenbedingungen spürbar.

Auf Basis von knapp 70 teilnehmenden Orten liefert das aktuelle Kurorte-Klima fundierte Einblicke in die Situation der über 350 prädikatisierten Heilbäder und Kurorte und macht deutlich: Die Branche steht weniger vor einem Einbruch als vor einer Phase der Neujustierung.

Geschäftslage: Stabil, aber vorsichtig bewertet

Die aktuelle Geschäftslage wird weiterhin überwiegend positiv bis solide bewertet, verliert jedoch leicht an Dynamik. Nur noch 24 % der teilnehmenden Kurorte bewerten ihre eigene Lage als gut – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig dominiert mit 72 % die Einschätzung „befriedigend“.

Noch zurückhaltender fällt der Blick auf die Branche insgesamt aus: Hier sehen lediglich 16 % eine gute Lage. Besonders deutlich wird die veränderte Stimmung im Ausblick: Nur 4 % der Kurorte erwarten eine Verbesserung der Geschäftslage in den kommenden Monaten.

Das zentrale Signal: Die Branche ist stabil – aber die Zuversicht nimmt ab. Externe Faktoren prägen zunehmend die Erwartungen.

Nachfrageentwicklung: Stabilisierung statt Wachstum

Auch bei der Nachfrage zeigt sich kein Einbruch, aber eine klare Abkühlung der Dynamik. Die Mehrheit der Kurorte rechnet für 2026 mit einem gleichbleibenden Niveau, während nur eine kleine Gruppe von Wachstum ausgeht.

Im Detail:

  • 61 % gehen von einem stabilen Niveau aus
  • 13 % erwarten steigende Nachfrage

Diese Entwicklung ist eng mit den aktuellen Rahmenbedingungen verknüpft. Inflation, konjunkturelle Unsicherheiten und gesellschaftspolitische Entwicklungen beeinflussen das Reiseverhalten und die Zahlungsbereitschaft der Gäste zunehmend.

Die Nachfrage bleibt tragfähig, aber sie wächst nicht mehr automatisch. Für Kurorte bedeutet das: Profilierung und gezielte Marktbearbeitung werden entscheidender als reines Kapazitätswachstum.

Abb.1: Kurorte Klima 2026, PROJECT M GmbH

Nachfrage stärken, Einnahmen sichern

Investitionen, Angebotsentwicklung und operative Exzellenz im Fokus

Die strategischen Antworten der Kurorte folgen einem klaren Muster: Es wird investiert und zwar gezielt in Qualität, Angebot und Marktzugang.

Im Mittelpunkt stehen vor allem infrastrukturelle Maßnahmen sowie die Weiterentwicklung des Angebots vor Ort. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht in Investitionen in die touristische Infrastruktur den wichtigsten Hebel zur Nachfragestärkung. Ergänzend gewinnen die Erweiterung des Angebots, die gezielte Ansprache gesundheitstouristischer Zielgruppen sowie die bessere Inszenierung der Heilmittel an Bedeutung.

Parallel dazu öffnen sich viele Kurorte stärker für neue Nachfragegruppen, insbesondere für genuss- und erlebnisorientierte Gäste. Auch die Digitalisierung, vor allem im Bereich der Buchungsprozesse, wird zunehmend als strategischer Erfolgsfaktor verstanden.

In der praktischen Umsetzung zeigt sich ein klarer Fokus auf Maßnahmen mit unmittelbarer Wirkung:

  • Weiterentwicklung bestehender Angebote
  • stärkere Ausrichtung an veränderten Gästebedürfnissen
  • Kombination von Gesundheit, Wellness und Erlebnis
  • Verbesserung von Sichtbarkeit und Buchbarkeit

Weniger im Fokus stehen aktuell dagegen Maßnahmen, die langfristig wirken oder strukturelle Veränderungen erfordern – etwa Fundraising, klimaschonende Angebotsentwicklung oder die Einführung neuer Preismodelle in bislang kostenfreien Bereichen.

Key-learning:
Die Kurorte setzen bewusst auf wirksame, kurzfristig stabilisierende Instrumente – bei gleichzeitig wachsender Notwendigkeit, langfristige Transformationsfelder mitzudenken.

Einnahmesituation: Bewährte Instrumente bleiben zentral

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Sicherung und Steigerung der Einnahmen. Hier dominieren weiterhin klassische, gut steuerbare Hebel.

Im Zentrum stehen:

  • Investitionen in Infrastruktur
  • gezielte Marketing- und Vertriebsaktivitäten
  • Anpassungen bei Preisen und Provisionen

Ergänzend nutzen viele Kurorte weitere Instrumente wie kommunale Zuschüsse, Querfinanzierungen aus dem Tourismus oder die Ausweitung bestehender Beitragsmodelle. Auch Digitalisierung und wetterunabhängige Angebote gewinnen an Bedeutung.

In der Praxis konzentrieren sich die meisten Orte jedoch klar auf Maßnahmen, die direkt und planbar zur Einnahmestabilisierung beitragen. Ergänzende oder langfristig angelegte Instrumente – etwa Fundraising oder klimaschonende Produkte – spielen aktuell eine eher untergeordnete Rolle.

Abb. 2: Handlungsoptionen zur Steigerung der Nachfrage, PROJECT M 2026
Abb. 3: Durchgeführte und geplante Maßnahmen, PROJECT M 2026

Schlüsseleinrichtungen im Fokus

Wirtschaftlichkeit sichern durch gezielte Investitionen und klare Angebotsstrategien

Thermen, Bäder und Wellnesszentren bleiben zentrale wirtschaftliche Anker der Kurorte. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Attraktivität.

Die Ergebnisse zeigen deutlich: Entscheidend für den Erfolg dieser Einrichtungen sind vor allem Maßnahmen, die direkt auf Angebot und Qualität einzahlen. Dazu zählen die Weiterentwicklung des Leistungsportfolios, Investitionen in die Infrastruktur sowie eine gezielte Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen.

Diese Maßnahmen wirken doppelt – sie steigern die Gästezufriedenheit und sichern gleichzeitig die langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

Auch für 2026 planen viele Kurorte, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Der Fokus liegt auf:

  • Ausbau und Differenzierung des Angebots
  • weiteren Investitionen in Infrastruktur
  • verstärkten Marketingaktivitäten

Ergänzend werden Instrumente wie Preisanpassungen, kommunale Zuschüsse oder Querfinanzierungen eingesetzt, um die wirtschaftliche Stabilität der Einrichtungen zu sichern.

Key-Learning:
Die Qualität und Positionierung der Schlüsseleinrichtungen wird zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor im Wettbewerb der Kurorte.

Abb. 4: Maßnahmen in eintrittspflichtigen Schlüsseleinrichtungen

Fazit: Stabilität – bei steigendem Anpassungsdruck

Das Kurorte-Klima im Frühjahr 2026 zeigt eine Branche, die insgesamt stabil aufgestellt ist, sich jedoch in einem spürbaren Wandel befindet.

Die Nachfrage bleibt verlässlich, entwickelt sich jedoch weniger dynamisch. Gleichzeitig begrenzen wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen den Handlungsspielraum.

Umso wichtiger wird es, gezielt in die eigene Zukunftsfähigkeit zu investieren. Entscheidend sind dabei insbesondere:

  • Qualität und Modernität der Infrastruktur
  • klare inhaltliche Positionierung
  • eine differenzierte und zielgerichtete Marktbearbeitung

Die zentrale Erkenntnis:
Erfolgreiche Kurorte verbinden Substanz mit Profil und Marktzugang und übersetzen ihre Stärken konsequent in marktfähige Angebote.

Ausblick

Auch in den kommenden Wochen werden wir die Entwicklungen im Kurorte-Klima weiter begleiten und aufbereiten.

Gleichzeitig laden wir weitere Heilbäder und Kurorte ein, sich an der nächsten Erhebungsrunde im Sommer zu beteiligen.

Die bisherigen Ergebnisse finden Sie unter: https://gesundheit-tourismus-blog.com/kurorte-klima/

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Branchen-Barometer: Thermen & SPA 360°

Warum jetzt ein Branchen-Barometer für Thermen & SPA wichtig ist:

Die Thermen-, Bäder und SPA-Branche in Deutschland, Österreich und der Schweiz befindet sich im Wandel: steigende Energiekosten, wachsende Erwartungen an Nachhaltigkeit und ein immer vielfältigeres Gästeverhalten. Doch wie steht die Branche wirklich da – und wohin geht die Entwicklung?
Genau hier setzt unsere Branchen-Umfrage „Thermen & SPA 360 °“ an. Mit der „Thermen & SPA 360°“ Umfrage entsteht ein umfassendes Markt-Radar sowie ein gezielter Kennzahlenvergleich für Thermen- und Spa-Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das Ziel: Betrieben Orientierung und konkrete Handlungshilfen bieten.

  • Transparenz: Welche Trends zeichnen sich ab?
  • Vergleich: Wo steht mein Betrieb im Branchenkontext?
  • Impulse: Welche Strategien funktionieren und welche Chancen eröffnen sich?

Für die Betriebe bietet die Teilnahme gleich mehrere Vorteile:

  • Kostenfreie Einblicke in die Gesamtentwicklung der Branche mit unserem öffentlich, halbjährig verfügbarem Markt-Radar (Veröffentlichung über LinkedIn, Blog etc.)
  • Möglichkeit zur einfachen einmaligen Registrierung für alle zukünftigen Umfragen
  • Optional: Auf Wunsch kann ein individueller Benchmark-Bericht käuflich erworben werden, der die Ergebnisse des eigenen Betriebs zu zentralen Betriebs-, Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitskennzahlen mit dem Branchendurchschnitt vergleicht.
    Hinweis: Geht nur mit Registrierung. Die Registrierung verpflichtet jedoch nicht zum Kauf.

Aufbau und Themenschwerpunkte

In dieser Umfrage erfassen wir zentrale Kennzahlen und Einschätzungen, die für die gesamte Branche von Bedeutung sind:

  • Wirtschaftliche Situation Ihres Betriebes (z. B. Auslastung, Besucherzahlen, wirtschaftliche Entwicklung)
  • Geschäftserwartungen für die kommenden Monate
  • Strategische Schwerpunkte wie Nachhaltigkeit, Energiemanagement, Digitalisierung oder Angebotsgestaltung
  • Strukturdaten zu Ihrem Betrieb, um Ergebnisse vergleichbar einordnen zu können

Methode und Turnus

  • Durchführung als Online-Befragung
  • zweimal jährlich, jeweils mit Basis-/Klima-Modul und wechselndem Themen-Modul
  • Start der Pilotphase: Ende September / Anfang Oktober 2025

Jetzt teilnehmen und die Zukunft der Branche aktiv mitgestalten: 
https://de.eu.surveymonkey.com/r/Befragung-ThermenSPA360

Kontakt:
PROJECT M GmbH
040 – 4 19 23 96 0
befragung@projectm.de

Bilder: unsplash.com
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Thermenmodul jetzt verfügbar: Exklusive Einblicke in das Verhalten Ihrer Gäste

Der Gesundheitstourismus im DACH-Raum wächst stetig: Immer mehr Menschen setzen auf präventive Maßnahmen, Erholung und regenerative Aufenthalte. Für Thermen, Heilbäder und Kurorte bedeutet das, ihre Angebote strategisch zu planen und zukunftssicher zu gestalten.

Unsere Marktpotenzialstudie Gesundheitstourismus 2025 liefert erstmals belastbare Einblicke – siehe dazu auch unseren Beitrag vom 16. August 2025) in das Verhalten und die Bedürfnisse gesundheitsorientierter Gäste – von Ausgaben über Nutzungsverhalten bis hin zur Zahlungsbereitschaft.

Thermenmodul „Nutzungsverhalten gesundheitsorientierter Thermengäste“

Ab sofort verfügbar: Das Thermenmodul zeigt detailliert, wie Gäste Thermen und Wellness-Einrichtungen nutzen. Betreiber erhalten damit die Basis für gezielte Angebotgestaltung, effektives Marketing und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung vor Ort.

Insights aus dem Thermenmodul:

  • 93 % der Gäste besuchen während ihrer Gesundheitsreise eine Therme
  • Beliebteste Aktivitäten: Thermalwasser (43 %), Schwimmen (36 %), Sauna & Wellness-Anwendungen (je 30 %)
  • Schwimmbad, Sauna und Wellness gehören zu den wichtigsten Einrichtungen während eines Aufenthalts
  • 66 % der Thermengäste übernachten in spezialisierten Wellness-, Gesundheits- oder Thermenhotels

Interessiert?
Jetzt hier bestellen!

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Marktpotenzialstudie Gesundheitstourismus 2025

DACH-weite Marktstudie zeigt, was gesundheitsorientierte Gäste in Heilbädern sowie Kurorten wirklich wollen und was sie bereit sind, dafür zu zahlen. Jetzt hier bestellen!


Mit der Studie „Gesundheitstourismus 2025: Marktpotenzialstudie für Heilbäder, Kurorte sowie Gesundheits- und Wellnessbetriebe im DACH-Raum“ liegt erstmals eine fundierte, DACH-weite Analyse zu den Bedürfnissen, Erwartungen, zum Ausgabe- und Nutzungsverhalten sowie zur Zahlungsbereitschaft gesundheitsorientierter Gäste vor.

Basis der Studie ist eine Online-Befragung von 3.000 Personen aus der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von 18 bis 89 Jahren, die in den letzten drei Jahren eine Gesundheitsreise oder im letzten Jahr einen gesundheitsbezogenen Tagesaufenthalt in einem Heilbad oder Kurort in Deutschland, Österreich oder der Schweiz unternommen haben.

#fachkundig, #praxisnah und #übersichtlich liefert die Untersuchung zentrale Erkenntnisse zur ökonomischen Bedeutung des Gesundheitstourismus, zur Nutzung von Schlüsseleinrichtungen, wie Thermen, zum Ausgabe-verhalten, zu Zahlungsbereitschaften und zur Wahrnehmung von Kurabgaben.

Darüber hinaus werden Entwicklungspotenziale der Nachfrage im Gesundheitstourismus für die kommenden 36 Monate aufgezeigt.

Die Studie bietet wertvolle Insights, mit denen sich Heilbäder, Kurorte und gesundheitsorientierte Betriebe strategisch und zukunftssicher ausrichten können. Wer jetzt handelt, stärkt nicht nur seine wirtschaftliche Position, sondern leistet auch einen gesellschaftlich relevanten Beitrag.

Die Studie wurde im Januar 2025 im Rahmen der House of Tourism-Initiative innerhalb der SERVICEPLAN GROUP realisiert. Projektträger ist die PROJECT M GmbH, in Partnerschaft mit St. Elmo’s Tourism – beide Unternehmen sind Bestandteil des House of Tourism.

Jetzt hier bestellen!

Und wichtige Insights zum

  • Reiseverhalten
  • Nutzungsverhalten, speziell von Thermen
  • Finanzierungsverhalten

gesundheitsorientierter Gäste sichern!

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Jetzt ist es offiziell: Das Programm zur Kurorte Konferenz 2025 steht fest

Ab sofort steht das Programm der Kurorte Konferenz 2025 fest.

Am 26. Juni 2025 bietet die digitale Veranstaltung die Gelegenheit, gemeinsam mit führenden Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen fundierten Blick auf die Ergebnisse der aktuellen Marktpotenzialstudie zum Gesundheitstourismus zu werfen. Im Fokus stehen zentrale Fragestellungen zur Weiterentwicklung von Kurorten, Heilbädern und Gesundheitsbetrieben.

Für die Konferenz konnte ein hochkarätiges Expert:innen-Team gewonnen werden, das aktuelle Erkenntnisse einordnet, reflektiert und praxisnahe Perspektiven für die Branche aufzeigt.

Den Auftakt wird Dr. Andreas Keck mit seiner Keynote zu den Perspektiven im Gesundheitstourismus geben und verleiht der Konferenz damit einen besonderen Rahmen. Almut Boller und 𝗧𝗵𝗼𝗺𝗮𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗻 bringen fundierte Erfahrung aus Verbands- und Ortssicht mit und reflektieren ihre Erfahrungen zum Reiseverhalten gesundheitsorientierter Gäste mit unseren Studienergebnissen. Sie zeigen, wie sich deren Erwartungen wandeln – und was das für Angebote und Strukturen in Kurorten konkret bedeutet.

Ines Fischer Gull und Isabella Knoll geben mit und in ihren Impulsvorträgen einen kompakten Einblick in das Nutzungs- und Erwartungsverhalten gesundheitsbewusster Gäste in Thermen- und Wellnessbetrieben in der Schweiz und in Österreich.

Ronald Claaßen und Thomas Heilmann nehmen sich dem wichtigen Themenfeld der Finanzierung an und spiegeln ihre Praxiserfahrungen mit unseren Ergebnissen aus der Marktpotenzialstudie mit 3.000 gesundheitsorientierten deutschen Gästen, die im DACH-Raum einen Übernachtungs- und/oder Tagesaufenthalt in einem der Kurorte gemacht haben.

Die Konferenz liefert fundierte Einblicke in das Reiseverhalten, die Ausgabemuster sowie die Erwartungen gesundheitsorientierter Gäste – und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine zukunftsorientierte Ausrichtung des Gesundheitstourismus.

Eine Teilnahme unterstützt dabei, wichtige Impulse zu setzen und den gemeinsamen Fortschritt in der Branche aktiv mitzugestalten.

Jetzt HIER kostenfrei anmelden & wertvolle Insights für Ihren Ort oder Betrieb sichern!

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Kurorte Konferenz 2025

Gesundheitstourismus im Aufwind – Marktpotenziale für Heilbäder, Kurorte und Gesundheits- & Wellnessbetriebe im DACH-Raum

Der Gesundheitstourismus befindet sich im Aufschwung – und mit ihm wachsen die Anforderungen, Erwartungen und auch die Chancen an Kurorte, Heilbäder und Gesundheitsbetriebe.

  1. Wie reisen gesundheitsorientierte Gäste?
  2. Wie gestalten sich ihr Nutzungs- und Ausgabeverhalten?
  3. Welche Anforderungen stellen sie an Kurorte und Gesundheitsangebote?
  4. Welche Einstellungen haben Gäste an Höhe und Leistungen der Kurtaxe/-abgabe?

Diesen und weiteren Fragen gehen wir am 26. Juni 2025 im Rahmen der digitalen Kurorte Konferenz 2025, erstmalig in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH), auf den Grund. Gemeinsam mit Expert:innen aus Kurorten, Heilbädern, Verbänden, DMOs und Gesundheitsbetrieben werfen wir einen frischen Blick auf zentrale Erkenntnisse der aktuellen Gesundheitsstudie – und diskutieren Perspektiven für die Zukunft.

Was Sie erwartet:

  1. Key Note zu Top aktuellen Trends und Entwicklungen aus Nachfragesicht
  2. Einordnung und Reflexion der Studienergebnisse mit Praxisvertretern
  3. Ableitung von Folgerungen für Heilbäder und Kurorte sowie Verbände

📅 Datum: Donnerstag, 26. Juni 2025
🕒 Uhrzeit: 10:00 – 12:45 Uhr
🔗 Zur Anmeldung: https://forms.gle/FAtWcZDN5EWzq4cQA

Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!
Ihr PROJECT M Team

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Webinarreihe mit exklusiven Nachfragedaten zum Gesundheitstourismus in Heilbädern & Kurorten im DACH-Raum

Gesundheit im Urlaub liegt mehr denn je voll im Trend. Viele Menschen suchen gezielt nach Reisezielen, die aktiv zu ihrem Wohlbefinden beitragen. Fast 80 % der Befragten unserer aktuellen HOT Gesundheitsstudie beabsichtigen in den nächsten drei Jahren eine Gesundheitsreise. Wie können Heilbäder und Kurorte dieses Potenzial nutzen? Welche Erwartungen haben gesundheitsbewusste Reisende? Wie hoch ist die Zahlungsbereitschaft für therapeutische Leistungen oder die Nutzung von Thermen in Heilbädern und Kurorten im DACH-Raum? Welche Kurtaxhöhe wird als angemessen betrachtet? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Webinarreihe.

PROJECT M und St. Elmo’s Tourism laden Sie Branche zu einer zweiteiligen kostenfreien Webinarreihe ein!

Gemeinsam werfen wir einen Blick auf das Ausgabe- und Nutzungsverhalten sowie die Zahlungsbereitschaft gesundheitsorientierter Gäste – basierend auf den Antworten von über 3.000 Tages- und Übernachtungsgästen, die im DACH-Raum einen Gesundheitsaufenthalt durchgeführt haben.

Themen im Fokus:

→ Reiseverhalten

→ Bedürfnisse und Erwartungen an Angebote und Produkte

→ Inanspruchnahme von Schlüsselinfrastrukturen, wie Thermen

→ Zahlungsbereitschaft u.a. zu Kurtaxe/Kurabgabe sowie durchschnittliche Ausgaben

→ Finanzierung der Gesundheitsreisen

Termine:

03.04.2025: 10:30 – 11:15 Uhr – Kern-Ergebnisse der Studie

10.04.2025: 10:30 – 11:15 Uhr – Fokus Kurtaxe/Kurabgabe aus Perspektive Gast und Ort

Jetzt HIER kostenfrei anmelden & wertvolle Insights für Ihren Ort oder Betrieb sichern!

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Neuauflage der repräsentativen Nachfragestudie für Heilbäder und Kurorte

– mit Schwerpunkt Ausgabe- und Nutzungsverhalten sowie Zahlungsbereitschaften

Mehrteiliger Ansatz mit Gästebefragungen, Kurorte-Klima, Experten-Hearings und Veranstaltungen

Über das Ausgabe- und Nutzungsverhalten sowie die Zahlungsbereitschaft von gesundheitsorientierten Gästen z.B. für therapeutische Leistungen oder für die Nutzung von Thermen & Bädern in Heilbädern & Kurorten im DACH-Raum, liegen kaum Daten vor. Erst recht nicht betreffend der Kurtaxe. Welche Erwartungen haben Gäste als Gegenleistung für die Zahlung der Kurtaxe? Welche Kurtaxhöhe wird als angemessen betrachtet?
Diese Informationen sind gerade in den von Krisen und Inflation geprägten Zeiten für diese Orte von Bedeutung, um sich wirtschaftlich und zukunftsfähig aufzustellen.

Hier setzt die aktuell in Durchführung befindliche House of Tourism (HOT) #Gesundheitsreisenstudie von PROJECT M in Zusammenarbeit mit Saint Elmo‘s Tourism an: einer Neuauflage einer Repräsentativstudie für Heilbäder und Kurorte. Die Studie soll das Interesse und die Zahlungsbereitschaft von deutschen Gästen in Heilbädern und Kurorten speziell in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) untersuchen. Im Fokus der Online-Befragung stehen deutsche Gäste, die gesundheitsmotivierte Übernachtungs- und/oder Tagesaufenthalte in Heilbädern und Kurorten in der DACH-Region durchgeführt haben.

Die bereits 2015/16 erstmalig aufgelegte Studienreihe erfasst Nutzerdaten und soll fundierte Ergebnisse liefern, über:

  • die Art und Weise und Finanzierung bereits getätigter gesundheitstouristischer Aufenthalte von Tages- und Übernachtungsgästen in Heilbädern und Kurorten
  • die zukünftige Bedeutung von und Erwartungen an gesundheitstouristische(n) Aufenthalte(n) in Heilbädern und Kurorten
  • die Inanspruchnahme von Schlüsseleinrichtungen wie Thermen & Bädern in Heilbädern und Kurorten
  • das konkrete Ausgabeverhalten der Gäste am aufgesuchten Heilbad oder Kurort
  • die Einschätzung zu Kurtaxe / Kurabgaben am aufgesuchten Heilbad oder Kurort sowie Erwartungen an eine angemessene Kurtaxe/Kurabgabe, inkl. der Zahlungsbereitschaft

Ergänzt wird die Online-Befragung durch ein erweitertes Kurorte-Klima, welches die Angebotsseite abbildet und hier ein Meinungsbild der Heilbäder und Kurorte zu den o.a. Fragestellungen einholt. Als zweite Stufe werden in Q2/25  die aus der Befragung gewonnenen Erkenntnisse durch ein sogenanntes Experten-Hearing mit Key-Playern aus Wissenschaft & Praxis untersetzt. Im Mai folgt dann die etablierte digitale Kurorte-Konferenz.

Denn einen Erfolgsfaktor können wir schon jetzt benennen: Nur ein gemeinsamer interdisziplinärer Austausch und Blick auf die Branche und die Wünsche und Bedarfe der Gäste kann zur nachhaltigen Entwicklung und damit zur Zukunftsfähigkeit der Heilbäder & Kurorte in der DACH-Region beitragen.

Bleiben Sie dran!

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Ergebnisse des 3. Kurorte-Klima 2024

Zum Jahresende haben wir in den Heilbädern und Kurorten in Deutschland noch einmal nachgefragt: Wie gestaltet sich die aktuelle Entwicklung in den über 350 prädikatisierten Heilbädern und Kurorten Deutschlands?
Insgesamt haben an dem 3. Kurorte-Klima 42 prädikatisierte Heilbäder und Kurorte teilgenommen.

Von den 42 teilgenommenen Orten bewerten etwa 29 % die Geschäftslage im eigenen Kurort als gut; zwei Drittel der Teilnehmenden hingegen nur befriedigend oder schlecht. Insgesamt bewerten ca. 94 % die Geschäftserwartung für die nächsten drei Monate im eigenen Kurort als gleichbleibend oder schlechter.  Als wesentliche Gründe für die zurückhaltende Nachfrage werden weiterhin die Inflation sowie die Unsicherheiten aufgrund gesellschaftspolitischer Rahmenbedingungen – mit knapp 77 % bzw. 62 % – genannt.

Abbildung 1: Geschäftslage und -erwartung und Nachfrageentwicklung in den Heilbädern und Kurorten

Mit Blick auf mögliche Handlungsoptionen zur Steigerung der Nachfrage in den Kurorten und Heilbädern werden im aktuellen Kurorte-Klima mit jeweils 52 % an erster Stelle die Digitalisierung der Buchungsprozesse von Angeboten und, wie auch im letzten Klima, die Attraktivierung und Modernisierung der wellness- und gesundheitstouristischen Einrichtungen, wie Thermen und Bäder genannt.

Gefolgt werden diese Handlungsoption von einer Entwicklung eines breiteren touristischen Angebotes in den Orten sowie der Ausweitung der Zielgruppen auf genuss- und erlebnisorientierte Gäste.

Abbildung 2: Handlungsoptionen zur Steigerung der Nachfrage in den Heilbädern und Kurorten

Auch im neuen Jahr werden wir Sie mit unserem Kurorte-Klimas informiert halten. Wir bedanken uns an dieser Stelle gerne ausdrücklich für die Zusammenarbeit in diesem Jahr 2024 und freuen uns schon jetzt darauf, auch 2025 gemeinsam bei den wichtigsten Themen und Fragen in den Heilbädern und Kurorten begleiten zu dürfen.

Bleiben Sie dran!

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Kurorte-Klima 1. Quartal 2024: Mittelmäßige Geschäftslage und eher verhaltene Erwartungen für die nächsten 3 Monate in der Kurortelandschaft in Deutschland

Wie angekündigt werden wir auch 2024 ein Bild über die touristische Entwicklung der mehr als 350 prädikatisierten Orte in Deutschland aufzeigen und Ergebnisse liefern, wie die aktuelle Geschäftslage und -erwartungen in den kommenden Monaten in den Orten eingeschätzt wird. Hierzu werden wir Sie in diesem Jahr 3 Befragungen durchführen und freuen uns, dass bereits in der 1. Runde 2024 bundesweit 62 Orte teilgenommen haben. Immer zum Jahresstart werden wir künftig auch Fragen zu Handlungsoptionen zur Nachfragesteigerung und auch Kostensenkung in den Orten wiederholend stellen und  den Vorjahresergebnissen gegenüberstellen. So auch dieses Mal im Vergleich zum 1. Quartal 2023.

Die nun durchgeführte Befragung mit 62 Beantwortungen verteilt auf 10 Bundesländer und einer Quote von knapp 20% zeigt eine überdurchschnittliche Teilnahme und damit gute, repräsentative Ergebnisse.

Von den 62 teilgenommen Orten schätzt der überwiegende Teil von ca. 74% die gegenwärtige Geschäftslage in ihrem Ort als befriedigend und damitdurchschnittlich ein. Immerhin rund 21% bewerten die Geschäftslage als gut, und nur knapp 5% der Heilbäder und Kurorte bewerten die eigene Geschäftslage als schlecht. Im Vergeich dazu haben im Herbst letzten Jahres noch 33% die Geschäftslage als gut bewertet. Damit zeigt sich ein Rückgang in der Entwicklung von 12%.

Mit Blick auf die Einschätzung der Nachfrageentwicklung zeigt sich, dass  etwa 56% der befragten Heilbäder und Kurorte die Nachfrage in den ersten Wochen des Jahres 2024 auf einem vergleichbaren Niveau zu 2023 und auch nur 11% die Nachfrageentwicklung als positiver als noch im vergangenen Jahr bewerten. Interessant ist, dass im Abgleich mit dem eigenen Kurort sowohl die Geschäftslage der Heilbäder und Kurorte in Deutschland in den Ausprägungen eher gut (27,4%) und schlecht (ca. 15%) bewertet wird, wohingegen der Anteil der befriedigenden Nennungen 58% gegenüber 74% Nennungen bei dem eigenen Kurort liegen.

Insgesamt bewerten 95% die Geschäftserwartung als nur befriedigend oder gar negativ, gleichzeitig erwarten auch nur 15% eine Besserung in den nächsten 3 Monaten.

Als mögliche Gründe für die zurückhaltende Nachfrage kristallisieren sich die Auswirkung der Inflation (fast 90% der Angaben), gefolgt von den Unsicherheiten aufgrund der fortwährenden unsicheren gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Corona spielt trotz im Winter steigender Infektionszahlen mit 5% keine wirkliche Rolle mehr.

Attraktivierung und Modernisierung der gesundheitstour. Schlüsselinfrastrukturen als wichtigste Handlungsmaßnahme zur Steigerung der Nachfrage – Bestätigung der Ergebnisse aus 2023

Mit Blick auf mögliche Handlungsoptionen zur Steigerung der Nachfrage in den Kurorten und Heilbädern wird auch im aktuellen Kurorte-Klima an erster Stelle die Attraktivierung und Modernisierung der wellness- und gesundheitstouristischen Einrichtungen, wie Thermen und Bäder genannt. Lag die Zahl der Nennungen im Herbst noch bei 65 %, werten nunmehr 71 % der Orte diese Handlungsoption als Schlüssel zur Steigerung der Nachfrage.

Gefolgt wird diese Handlungsoption von einer Entwicklung eines breiteren touristischen Angebotes in den Orten sowie der Ausweitung der Zielgruppen auf genuss- und erlebnisorientierte Gäste.

Abbildung 1: TOP 3 Handlungsoptionen zur Steigerung der Nachfrage in den Heilbädern und Kurorten

Zu den bereits durchgeführten Maßnahmen werden an erster Stelle Provisionen aus eigener Vermittlung von Unterkünften bzw. Tickets für Veranstaltungen genannt, gefolgt von einer Erhöhung der Eintrittspreise bei eintrittspreispflichtigen Einrichtungen und verstärkten Marketing Aktivitäten bzw. Zielgruppenansprache. Die Durchführung von Investitionen in die Modernisierung der Schlüsselinfrastruktur konnte hingegen nicht in dem Umfang wie noch Anfang 2023 geplant umgesetzt werden, doch mehr als die Hälfte plant Investitionsmaßnahmen in 2024.   

Abbildung 3: Top 3 der bereits durchgeführten Maßnahmen

Einnahmesituation: Investition in die Modernisierung der touristischen Infrastruktur zur Steigerung der Einnahmesituation; Verstärkte Nutzung von Fördermitteln mit der höchsten Relevanz zur Senkung der Kosten in den Heilbädern und Kurorten

Im Rahmen unserer Befragung sind wir darüber hinaus der Frage auf den Grund gegangen, über welche Maßnahmen die Wirtschaftlichkeit der Heilbäder und Kurorte verbessert werden kann. Hierzu haben wir einerseits die Relevanz zur Steigerung der Einnahmesituation-, sowie die Relevanz der Maßnahmen zur Senkung der Kosten in den Heilbädern und Kurorten abgefragt.

Im Hinblick auf die Maßnahmen zur Steigerung der Einnahmesituation der Heilbäder und Kurorte werden die Investition in die Modernisierung der touristischen Infrastruktur sowie die Schärfung der Profilierung als wichtigste Maßnahmen genannt.

Abbildung 4: Relevanz der Maßnahmen zur Steigerung der Einnahmesituation in den Heilbädern und Kurorten

Demgegenüber werden die verstärkte Nutzung der Fördermittel sowie die Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse als wichtigste Maßnahmen genannt, um die Kosten in den Heilbädern und Kurorten zu senken. Diese aktuellen Ergebnisse  sind vergleichbar hinsichtlich der Bewertungen  mit den Anfang 2023 erfassten Ergebnissen unserer groß angelegten Kurorte-Studie mit damals 102 teilnehmenden Orten und bestätigt diese.

Key-Results:

  • Geschäftslage und -bewertung in Heilbädern und Kurorten aktuell eher nur befriedigend
  • TOP-Maßnahmen:
    • zur Steigerung der Nachfrage: Attraktivierung und Modernisierung der gesundheitstour. Schlüsselinfrastrukturen
    • zur Steigerung der Einnahmesituation: Investition in die Modernisierung der touristischen Infrastruktur
    • zur Senkung der Kosten: Verstärkte Nutzung von Fördermitteln

Auch in den kommenden Wochen werden wir Sie mitunserem Kurorte-Klimas informiert halten.

Wir würden uns freuen, wenn sich neben den treuen Teilnehmenden auch noch weitere Orte an der wieder im Mai 2024 geplanten nächsten Runde beteiligen würden. Die bisherigen Ergebnisse finden Sie auf unserem Blog unter https://gesundheit-tourismus-blog.com/kurorte-klima/. Die Teilnahme ist dann nach Aufruf wieder möglich unter: https://de.research.net/r/Kurorte-Klima-2024

Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Zeit und Ihre Teilnahme an der Befragung! Weitere und aktualisierte Ergebnisse folgen in Kürze. Bleiben Sie dran!

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