Kurorte-Newsletter Ausgabe 2 liefert Zahlen, Daten und Fakten rund um Prädikate

Das Prädikat gilt traditionell als „Markenzeichen“ der Kurorte, Argument für die Politik und Grundlage zur Erhebung der Kurabgabe. Die unterschiedlichen Prädikate stehen in engem Zusammenhang mit den örtlichen Heilmitteln und der kurörtlichen Infrastruktur. Doch wie ist die Wahrnehmung des Prädikates aus Gästesicht? Was erwarten Gäste von einem prädikatisierten Kurort und reicht das Prädikat selbst zur Gästegewinnung aus?
Diese Fragen und mehr beleuchten wir auf Basis aktueller Marktdaten in der zweiten Ausgabe unseres Kurorte-Newsletters.
Die zweite Ausgabe findet sich hier.

Viel Spaß beim Lesen wünschen
Cornelius Obier, Dr. Andreas Keck, Detlef Jarosch, Sebastian Gries und Anne Dorweiler

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Hohe Tauern Health – Konsequent in der Nische

Die Krimmler Wasserfälle im Nationalpark Hohe Tauern, SalzburgerLand, haben sich in den letzten Jahren als wichtiges Urlaubsziel für Allergiker und Asthmatiker positioniert. Der Erfolg des Projekts ist beachtlich: in den letzten fünf Jahren sind die Nächtigungszahlen im Ort um 15 %, in der Hotellerie um 20 % gestiegen, bei einem durchschnittlichen Jahresplus von rund 4 %. Seit Beginn des Projekts verzeichnet Krimml 30 % mehr Gästenächtigungen im Ort.

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Rehablitation ist eine wichtige Säule des Tourismus – ein Plädoyer für mehr Engagement und Kooperation

Rehabilitation ist ein wichtiges Marktsegment im Tourismus – allerdings von den Touristikern oft völlig verkannt. Dabei sind die die Möglichkeiten der Kooperation in Zeiten eines gestärkten Wunsch- und Wahlrechts des Patienten vielfältig. Die größten Kooperationsbremsen: Unwissenheit, Nicht-Erkennen der wechselseitigen Kooperationsnutzen und -ansätze und Berührungsängste.

Reden wir endlich über Tourismus oder Erfolg durch perfekten Service

Erfolgreich im Tourismus sind wir, wenn wir perfekt Leistungsketten anbieten können, die den Gästen ihr individuelles Urlaubserlebnis ermöglichen. Und der Gast bezahlt – für das Erlebnis; die Leistungskette bleibt, wenn sie perfekt organisiert ist, im Hintergrund. Wird sie wahrgenommen, dann meistens, weil’s an irgendeinem Baustein hakt: beim unfreundlichen Check-in, dem mickrigen Frühstücksbuffet, der Wartezeit am Skilift oder dem schmuddeligen Wellness-Bereich.

Mobile Health: Warum ignorieren gesundheitstouristische Gastgeber die Wünsche ihrer Gäste?

Der gesundheitsinteressierte Gast ist häufig ein Mobile-Health Nutzer

Jeder vierte Internetnutzer setzt bereits auf Gesundheitsapps und/oder Fitnesstracker. Der Blick auf die Altersgruppen verrät, dass in Deutschland vor allem die jüngsten (15- bis 19-Jährige) und die ältesten Internetnutzer (60 Jahre und älter) ihre Gesundheit und Fitness derzeit aktiv mit Apps und Trackern überwachen (31 bzw. 30 %) (www.gfk.com).

Bettgeschichten: Gesunder Schlaf – ein lohnendes Thema im Gesundheitstourismus?

Wer gut schläft, lebt gesünder – und besser! Diese altbekannte Weisheit hält zunehmend auch Einzug in den Gesundheitstourismus. Vom „Guten und gesunden Schlaf“ in der Hotellerie über den „Gesunden Schlaf mittels der Kneippschen Lehre“ bis zu schlafmedizinischen Angeboten findet sich inzwischen für das Viertel der Bevölkerung, das von Schlafstörungen bzw. mangelnder Schlafqualität betroffen ist, eine breite Palette von Angeboten im Gesundheitstourismus.

Senioren, Rollatoren, Kurschatten & Co. – Wie kann sich ein Kurort ein zeitgemäßes Image geben? Ein Beitrag zu Positionierung und Marke

Kürzlich bei einem Gastvortrag an der Ostfalia Hochschule Salzgitter antworteten die Studenten auf meine Frage nach ihren Assoziationen zu Heilbädern und Kurorten klischeebeladen: Kur, Reha, Rollatoren, ältere Menschen, Kurschatten. Wie zäh sich Images halten, erkennt man daran, dass die allermeisten Studenten noch nie gezielt in einem Kurort waren. Wollen und können die Orte mit dieser Wahrnehmung leben? Ich denke nicht!